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Cusanus goes Ladin

Sprachenfestival 2018

Am 15. März fand an unserer Schule das diesjährige Sprachenfestival statt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht, wie in den letzten Jahren, die Sprachenvielfalt an der Schule, sondern eine ganz besondere Sprache, die vielen von uns nah und gleichzeitig aber auch fremd ist: Ladinisch.
Ca. 4% der Bevölkerung in Südtirol gehören der ladinischen Sprachgruppe an, viele unserer Schülerinnen und Schüler stammen außerdem aus dem Gadertal. Das Sprachenfestival bot daher allen zweiten Klassen die Möglichkeit, unsere dritte Landessprache auszuprobieren und hautnah zu erleben.
Eröffnet wurde der Vormittag mit einem Vortrag von Dr. Paul Videsott. Der Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der freien Universität Bozen und Experte für romanische Philologie sprach zum Thema „Wie ladinisch ist Südtirol (immer) noch?“.
In den Klassenverbänden begegneten die Schülerinnen und Schüler anschließend verschiedenen Referenten, z.B. Giovanni Mischi (Autor eine Wörterbuchs Lad./Dt.), Pablo Palfrader (Journalist der Usc di Ladins), Zeno Castlunger, Mateo Taibon (Journalist der Rai Ladina) oder Silvia Liotto vom Institut Ladin. Zudem sprachen KünstlerInnen und MusikerInnen wie Susy Rottonara, Jean Ruaz, Iaco Rigo, Manuel Riz oder Barbara Tavella über ihre Arbeiten und die Besonderheiten ihrer Muttersprache. Auch das Lernen kam nicht zu kurz: Jede Klasse besuchte einen Grundkurs in Ladinisch, gestaltet von ladinischsprachigen Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums. Der Abschluss des Sprachenfestivals fand gemeinsam in der Aula statt: Jean Ruaz, der bekannte ladinische Sänger und Songwriter, begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit einigen seiner Lieder und der Naturfotograf Alfred Erardi aus Wengen zeigte eine Fotopräsentation. Mit einem Film der schuleigenen Theater AG endete das Sprachenfestival.

Auch jene Schülerinnen und Schüler, welche dieses Jahr nicht am Sprachenfestival teilnehmen durften, spürten den ladinischen Wind, der an diesem Tag im Schulgebäude wehte. Der Eingangsbereich der Schule wurde dem Motto entsprechend dekoriert und „ladinische Grüße“ landeten in den einzelnen Klassen.

Nach dem Sprachenfestival waren die Schülerinnen und Schüler vor allem von den Sprachkursen begeistert. Sie wurden mit “interessant” und “informativ” bewertet. Der ganze Tag wurde von einer großen Mehrheit als “abwechslungsreich, interessant, lehrreich und gut organisiert” empfunden. Besonders viele hat außerdem Fotograf Alfred Erardi mit seinen Bildern beeindruckt.

“So habe ich verstanden, dass die Träume wahr werden können!”
(Über die Begegnung mit Manuel Riz, dem Comiczeichner)

“Künstler haben eine sehr interessante Weltanschauung und es ist interessant, einmal in ihre Welt einzutauchen.”
(Zur Begegnung mit Barbara Tavella)

“Ich liebe es.”

(Über den Sprachkurs)

Bel lingaz dla uma cara tan bun sona nosc ladin.
(Beginn der ladinischen Hymne)

 
 
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