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Frau Biedermann und die Brandstifterinnen

Theater 2014

Theaterpremiere: am Freitag, 28. März um 20.00 in der Aula!

Die Theatergruppe des Cusanus-Gymnasiums inszenierte heuer das Stück „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch. Premiere war am 28. März in der Aula unserer Schule. Regie führte Prof. Georg Aichner. Die Schülerin Thea Schwingshackl der Klasse 1bR hat eine Rezension der Aufführung verfasst:

„Die Theatergruppe des Sprachen- und Realgymnasiums `Nikolaus Cusanus` in Bruneck führt derzeit das Stück `Biedermann und die Brandstifter` von Max Frisch auf. Für alle, die mit der Literatur der 1950-er Jahre nicht besonders vertraut sind, hier eine kurze Inhaltsangabe: Die Hauptperson, ein reicher Geschäftsmann namens Gottlieb Biedermann, nimmt widerwillig Obdachlose in sein Haus auf. Diese machen es sich auf seinem Dachboden bequem und entpuppen sich alsbald als Brandstifter. Doch Biedermann will der Wahrheit nicht ins Auge blicken - auch deshalb, weil sich die Männer äußerst geschickt anstellen und ihn um den Fingern wickeln. Zum Handeln ist es bald zu spät... So weit die Vorlage von Max Frisch, doch Regisseur Georg Aichner hat einige Änderungen vorgenommen: So wurde aus Gottlieb Biedermann kurzerhand Margarethe Biedermann und aus den zwei Brandstiftern wurde eine Bande von sechs Brandstifterinnen. Das waren wohl Maßnahmen, um dem großen Angebot an Schauspielerinnen gerecht zu werden. Den Chor, der bei Frisch aus Feuerwehrleuten besteht, bilden in der Cusanus-Aufführung engelsgleiche Gestalten. Da stellt sich die Frage, inwiefern das mit dem Original-Stück zusammenpasst. Den Schauspielerinnen will ich aber keinen Vorwurf machen, sie haben gute Arbeit geleistet und dem Stück eine moderne Note verpasst. Leider gab es bei der Aufführung einige technische Pannen, die Schauspielerinnen ließen sich aber dadurch nicht irritieren. Die kritischen Zuschauer könnte das schon eher gestört haben. Etwas verstörend war auch, dass das ansonsten durchaus gelungene Bühnenbild teils von Scheinwerfern verdeckt wurde. Da ohne Mikrophone gespielt wurde, waren manche Akteure schwer verständlich. Allerdings ist auch die Akustik in der Aula nicht die beste. Unterm Strich lässt sich sagen, dass es eine recht gute Schultheateraufführung war.“

Die Einladung kann hier heruntergeladen werden. 
 
 
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