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Besuch der Leipziger Buchmesse

von Nina Harrasser (4K)

Wenn das sächsische Städtchen Leipzig, im Rahmen der Buchmesse, für eine Woche seine Tore öffnet, strömt dort die gesamte Literaturwelt zusammen. Aus allen Winkeln kriechen sie herbei: Wissbegierige Studenten, chaotische Künstler, allseits bekannte Lyriker und junge Journalisten. Die Leipziger Buchmesse ist weltbekannt...

Vor allem aber ist sie eine Sammel-, Treff- und Austauschmöglichkeit der neusten Literatur rund um den Erdball. In insgesamt fünf Hallen werden Werke aus aller Autoren Feder angepriesen und präsentiert. Somit wird jedem die Möglichkeit geboten, einen Vorgeschmack der verschiedensten Lektüren zu erhalten. An jeder Ecke finden Vorlesungen statt, welche zu jeder Zeit voll besucht - die so begehrten Sitzplätze deshalb selten leer anzutreffen sind. Kamerateams hetzen durch die Gänge, wenn irgendein Promi zu Gast ist, Menschentrauben umringen Autoren wie Nicholas Sparks, Autogrammstunden stehen auf der Tagesordnung – Anstehen inklusive.


Auch Leipzig-Stadt hat, nach anfänglicher Orientierungslosigkeit, viel zu bieten. Von verwinkelten Hinterhöfen, zur Nikolaikirche, über das Cafe Riquet, bis hin zum Auerbachskeller. Kulturtechnisch ist Leipzig bestens ausgestattet und deshalb nicht zu unterschätzen. Und wenn es Nacht wird in Leipzig und wen es dann immer noch nach Literatur dürstet, keine Sorge, denn an Abendveranstaltungen mangelt es vielleicht anderswo, aber nicht hier und schon gar nicht während der Langen-Leipziger-Lesenacht.



Besonders empfehlenswert ist die Moritzbastei. Diese lockt mit Lyrikern wie Steffen Popp und Prosa von Aléa Torik. In den ausgedehnten, düster beleuchteten, aber durchaus atmosphärisch-niveauvollen Backsteinkellergemäuern scheint die Luft vor lauter Literaten zu knistern. Ein Hauch von Poem hinter jeder Ecke, Baskenmützchen so weit das Auge reicht. Hier schmückt jeden Raum eine Apsis, in welcher die Schriftsteller, Doktoranden und Drehbuchautoren ihre Texte vortragen. Vom schummrigen Scheinwerferlicht umgeben – manch Abenteurer verzichtet auch ganz auf jegliche Art der distanzierten Beleuchtung – sitzen sie und lesen. Der eine ausgesprochen ernst und besonnen, manch anderer mit mehr Witz und Gelassenheit.

Ein besonders lustiger Moderator – so meint er – verspricht den Vortragenden saubere Gläser zwecks Wasser für ihre, vom vielen Lesen ausgetrockneten Münder und vergisst es dann doch. Immer wieder. 
Zahlreiche Bars säumen den Weg zwischen den einzelnen Vorlesungen und bieten ausreichend Erfrischungsmöglichkeiten an. Ein kleiner abendlicher Abstecher in die Moritzbastei lohnt sich wirklich. Wer Leipzig besucht sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.


Kultur pur: Leipzig liest – bei Tag und bei Nacht.

 
 
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