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Theaterwerkstatt


“Die Weibervolksversammlung“ am Cusanus-Gymnasium

#metoo und kein Ende! Manchmal tun wir so, als sei der Wunsch und das Bestreben gleichberechtigt, respektvoll und gerecht miteinander umzugehen eine Erfindung unserer Zeit. Weit gefehlt! Schon der griechische Komödiendichter Aristophanes befasste sich mit der Thematik, wie Frauen und Männer richtig miteinander umgehen sollten und wie daraus eine bessere Welt entstehen könnte.

In seiner schönen Utopie - die eigentlich gar nicht so utopisch ist - “Die Weibervolksversammlung“ zeigt Aristophanes die Möglichkeit auf, wie das Zusammenwirken von Frauen und Männern zu einer besseren Welt führt. Mit der kämpferischen Praxagora (Sophie Mayr) als Anführerin übernehmen die Frauen von Athen als Männer verkleidet die Macht im Stadtstaat. Allerdings wüssten sie damit wenig anzufangen, wenn da nicht Praxagora wäre, die entschieden und klug den Staat und dessen Gesetze umkrempelt und nicht nur den Besitz für alle gemeinsam macht, sondern auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, sprich die Liebe “kommunalisiert“.

Die Theaterwerkstatt des Cusanus-Gymnasiums Bruneck hat sich des zeitlosen Stoffes vom Kampf der Geschlechter angenommen und brachte den antiken Klassiker unter der Leitung von Georg Paul Aichner auf die Bühne. Die Auswahl des Stückes steht ganz in der Theatertradition des Cusanus- Gymnasiums, das sich oft Klassikern der Weltliteratur annimmt. Die Handlung, die die Inszenierung im antiken Griechenland belässt, ist erstaunlich modern, genauso wie die Sprache von Aristophanes, der es hervorragend verstand, den Menschen auf das läster- und lasterhafte Maul zu schauen.




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