RYLA Camp 2026 im Kloster Neustift

Das siebte RYLA Camp (Rotary Youth Leadership Awards) fand Anfang März im ehrwürdigen Ambiente des Klosters Neustift statt und brachte 45 Nachwuchstalente aus Südtirol und München zusammen. Einige Schülerinnen unserer Schulea waren mit dabei.

Ryla Camp

In Kooperation der Südtiroler Rotary Clubs mit dem Rotary Club München Schwabing erlebten 45 junge Menschen im Alter von 17 bis 18 Jahren drei intensive Tage voller Impulse, Praxisbesuche und persönlicher Weiterentwicklung. Koordiniert wurde das Camp von Johannes Moser vom Rotary Club Brixen: „RYLA ist für uns eine echte Investition in die Zukunft. Junge Menschen bekommen hier in wenigen Tagen praktische Werkzeuge für Führung, Teamarbeit und persönliche Stärke und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.“

Wichtige Partner aus Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft mit dabei

Der Ablauf des Camps verband klassische Leadership-Formate mit aktuellen Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Der erste Tag begann mit einer Begrüßung am Brandnamic Campus, einer geführten Besichtigung und Vorträgen, die von Praxisbeispielen aus Wirtschaft und Forschung geprägt waren. Evelyn Wieser eröffnete die Reihe mit Einblicken in die Unternehmenswelt, Daniel Morandini skizzierte Perspektiven für „Builders in 2026“, und Christa Delmonego diskutierte die Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Berufsorientierung in Zeiten, in denen KI viele bisherige Aufgaben verändert.

Am Abend treffen sich die Teilnehmenden zum gemeinsamen Austausch mit Mitgliedern von Rotaract, bevor das Programm im Kloster weitergeführt wurde.

Künstliche Intelligenz, berufliche Zukunft und Technologie

Der zweite Tag widmete sich in Vorträgen und Diskussionen vertieft dem Zusammenspiel von beruflicher Zukunft und Technologie. Rebecca Fill Giordano beleuchtete Chancen und Risiken von KI für Studium und Beruf, Peter Nagler zeigt auf, wie moderne Führungskräfte KI gezielt nutzen können, und Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Forschung, darunter Harald Oberrauch und Franz Tschimben, erläuterten, wie Unternehmen und Start-ups in der Praxis auf die Veränderungen reagieren.

Zudem gab es Podiumsdiskussionen und Workshops mit Marco Montali, Greta Lampis und Günther Mathà zu den Perspektiven von künstlicher Intelligenz, deren Wirkung auf den Arbeitsmarkt sowie zur Bedeutung narrativer Fähigkeiten in einer technologisierten Welt.

Der Tag schloss mit einem gemeinsamen Dinner auf dem Durst-Campus und einem Workshop zur Entwicklung von Charity-Projekten, bei welchem die Jugendlichen direkt erste Ideen für soziales Engagement formulieren konnten.

Kompetenzen und persönliche Stärke

Am dritten und abschließenden Tag rückten konkrete Kompetenzen und persönliche Stärke in den Mittelpunkt. Georg Rosenfeld diskutierte autonome, intelligente Systeme und ihre Rolle als Partner oder Konkurrenten, während Matthias Scherer und Melissa Fischer praktische Elemente zur Entscheidungsfindung und zur Balance zwischen technischer Expertise und menschlichen Fähigkeiten vermittelte. Claudia Schuler schloss mit einem motivierenden Plädoyer für Selbstwirksamkeit und Durchhaltevermögen.

Die Abschlusszeremonie mit Diplomverleihung an die Teilnehmenden fand im feierlichen Agostini-Saal im Kloster Neustift statt.

Interdisziplinäres Trainer- und Referententeam

Das Programm wird von einem interdisziplinären Trainer- und Referententeam getragen, das Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Coaching vereint. Dazu zählen neben den bereits genannten Fachleuten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Freien Universität Bozen, Dozierende der UNIBZ, Praktiker aus Forschungs- und Entwicklungsbereichen sowie erfahrene Coaches. Ziel des Teams ist es, den Teilnehmenden nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln, sondern vor allem praktische Fähigkeiten in Kommunikation, Teamarbeit, Problemlösung und Führung zu stärken.

Im Mittelpunkt des RYLA Camps stehen damit die Förderung von Leadership-Kompetenzen, die Auseinandersetzung mit Zukunftstechnologien und die Arbeit am eigenen Mindset. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, in Schule, Ausbildung und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, neue Ideen umzusetzen und nachhaltige Netzwerke zu knüpfen. Ergänzt wurden die inhaltlichen Angebote durch Energizer wie den optionalen Good Morning Run sowie durch Betriebsbesuche, die Einblicke in reale Arbeitswelten gaben und konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte schufen.

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