Projekte im Bereich Sprachen


Schuljahr 2018/19

Riesen-Lapbooks im Innenhof – Ein kreatives Leseprojekt der Klasse 1aR

Die Schulbibliothek des Cusanus-Gymnasiums „reist” nun schon seit einigen Jahren mit den Schüler*innen „in 80 Büchern um die Welt”. Mitreisen darf, wer ein Buch aus „aller Herren Ländern” liest. Auch die Klasse 1aR ist in diesem Schuljahr mit auf Reisen gegangen, hat sich dazu aber etwas Besonderes einfallen lassen: Zum gewählten Buch wurde zunächst ein Leseheft erstellt, welches eine Inhaltsangabe, eine Figurencharakteristik, ein beeindruckendes Zitat mit Kommentar und eine Leseempfehlung enthält. Dies alles präsentierten die Schüler*innen vor der Klasse. Allerdings bedienten sie sich dabei eines besonderen Mediums, eines überdimensionierten Lapbooks.

Lapbooks sind interaktive Plakate, die tatsächlich selbst etwas von einem Buch haben: Sie sind aufklappbar und enthalten Taschen, Rosetten, Briefumschläge, Puzzles oder auch kleine Heftchen, in denen es viel zu entdecken gibt.

So ging es also ans Schneiden, Kleben, Malen – galt es doch, sich einer weiteren Herausforderung zu stellen: Der Jurywertung durch eine Abordnung aus der Bibliothek! Am 13. März war es soweit: Gespannt erwarteten die Schüler*innen der 1aR den Bibliothekar Thomas Mittermair und Kristina Niederegger, Mitglied des Bibliotheksteams, im Innenhof des Realgymnasiums, wo sie mit ihren Lapbooks eine Ausstellung gestaltet hatten.

Die Jury nahm jedes einzelne Lapbook genau unter Lupe, bis die Siegerin feststand: Romy Rader hatte mit ihrer Bastelarbeit zum Buch “Verrückt vor Angst” von Jana Frey überzeugt. Den zweiten und dritten Platz belegten Isabel Gruber mit “Monday Club” (Autorin: Krystyna Kuhn) und Max Niederwolfsgruber mit “Das Appartement” (Autor: S. L. Grey).

Die Ausstellung ist noch bis Schulende im Innenhof zu sehen. Die Klasse 1aR darf sich nun auf die Teilnahme am großen Lesefest der Bibliothek freuen.


Fächerübergreifendes Projekt Französisch-Multimedia zum Thema "Neukonstituierung der französischen Regionen"

Seit dem ersten Januar 2016 ist es offiziell: Frankreich, dieses Land der unbegrenzten Möglichkeiten, besteht nicht mehr aus 22 Regionen, sondern nur mehr aus 13. Etwas genauer genommen muss man eigentlich von 18 neuen Regionen sprechen, fünf davon befinden sich allerdings in französischen Überseegebieten.

Die Idee für diese Neuregelung kam vom ehemaligen französischen Präsidenten Francois Hollande, und es war auch er, der sich von Anfang an engagiert und willensstark für sein Projekt einsetzte. In erster Linie lag das Ziel darin, die französische Verwaltung besser zu organisieren. Außerdem bekamen die einzelnen Regionen mit dieser Reform auch mehr Rechte zugesprochen. In Zukunft dürfen sich diese nämlich eigenständig um die lokale Wirtschaft, die öffentlichen Schulen und die Infrastrukturen vor Ort kümmern. So wird die Zentralregierung entlastet und dies trägt zur Modernisierung Frankreichs, die schon seit Langem von einer Vielzahl der französischen Bevölkerung gewünscht wird, entscheidend bei.

Natürlich stieß der Vorschlag von Hollande am Anfang auf Widerstand und wurde nicht von jedem herzlich empfangen. Im Gegenteil: Hitzige Diskussionen und viele Streitigkeiten prägten die nahe Vergangenheit Frankreichs. In der Normandie stritt man sich beispielsweise, welche Stadt die neue Hauptstadt der geeinigten Region werden sollte, und das Elsass wollte zuerst von einer Fusion mit einem anderen Gebiet überhaupt nichts wissen.

Am Ende entschied dann aber eine Wahl der Nationalversammlung über das weitere Schicksal Frankreichs.

Wir, Katja Mittermair und Linda Strobl aus der Klasse 4aS, haben nun versucht, mithilfe des Programms „Photoshop“ eine der ersten neuen Karten Frankreichs auszuarbeiten – das Ergebnis sehen Sie hier vor sich! Ein großer Dank geht dabei an Prof. Richard Kammerer, welcher uns dafür einige seiner Stunden zur Verfügung gestellt hat, und an Prof. Johannes Gasser, der uns mit seiner Idee überhaupt erst zu diesem Projekt inspiriert und motiviert hat.

Für alle Interessierten gibt es hier die Informationen rund um dieses Projekt natürlich auch in ihrer französischen Originalfassung zum Download!

Katja Mittermair, 4aS


Cusanus goes slavic

Am 21. Februar 2019 fand für alle 2. Klassen das alljährliche Sprachenfestival statt. In diesem Schuljahr standen dabei die slawischen Sprachen im Fokus.



Premiazione concorso "Quel fresco profumo di libertà"

“ECHI DI SILENZIO”

 

Realizzato dagli studenti del Liceo “Nikolaus Cusanus” di Brunico (BZ).

 

Gli studenti e le studentesse di madrelingua tedesca hanno letto durante le lezioni di “Italiano Lingua seconda” il romanzo di Leonardo Sciascia “Una storia semplice”. La lettura ha avviato molte discussioni e la classe ha proposto di realizzare un video per il concorso che affrontasse le tematiche del silenzio, della giustizia e della libertà. Il video ha una durata di alcuni minuti e sviluppa attraverso suoni, immagini, fotografie e riprese degli studenti stessi un percorso che parte dalla rappresentazione drammatica della violenza mafiosa e si sviluppa attraverso riflessioni sulla giustizia e proposte di coinvolgimento della gioventù. Il video ha comportato l’utilizzo di diversi mezzi espressivi: il corpo degli studenti truccato e vestito di bianco che fa da sfondo alle immagini proiettate sui loro vestiti e ripropone delle riflessioni su violenza, giustizia e gioventù; le immagini, prima scelte e poi proiettate sui corpi; i testi realizzati attraverso un processo di scrittura a più mani; suoni realizzati e registrati dagli alunni e dalle alunne. Il video è stato interamente pensato, girato e montato nei locali della scuola.

Zeitungsartikel Dolomiten am 12.02.2019


Languages, coffee & more: 2. Sprachencafé am Cusanus-Gymnasium

Am Dienstag, den 08. Jänner 2019, fand von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den beiden Innenhöfen der Schule bereits zum zweiten Mal ein schulübergreifendes Sprachencafé statt.



7. Internationales Erzählkunstfestival

Zwölf Klassen ließen sich am 09. November 2018 auf eine abenteuerliche Reise in die Nordische Mythologie ein. Mimesis Heidi Dahlsveen, die normalerweise Storytelling an der Oslo Metropolitan University lehrt, entführte ihr Publikum in die norwegische Kälte und erklärte unter anderem wie Erdbeben entstehen, woher der Lachs seine Form bekommen hat und warum Steine weinen, wenn man sie aus dem Freien in die Wärme holt. Das internationale Erzählkunstfestival in Brixen geht noch bis zum 18. November 2018 und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 

... et maitenant en Français

Les troisièmes classes du lycée ont participé au festival de l´art de la prose le 13 novembre à Brixen. Le conteur Naceur Charles Aceval s´est plongé dans son monde fantastique dans lequel les hommes et les animaux équivalent. Un monde qui donne la voix aux singes, à la grenouille et à la cigale…car ce sont eux à faire comprendre les messages moraux aux hommes.

 

Les élèves et les profs étaient ravis de pouvoir participer à cette expérience du mot qui voyage, de la loin Algérie où la famille nomade de Charles raconte ces histoires déjà depuis des centaines et centaines d´années…


Languages, coffee & more: Sprachencafé am Cusanus-Gymnasium

Am Dienstag, den 23. Oktober 2018, fand von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Innenhof des Sprachengymnasiums zum ersten Mal ein schulübergreifendes Sprachencafé an unserer Schule statt.



Schuljahr 2017/18

Cusanus goes ladin

Im März 2018 fand an unserer Schule das diesjährige Sprachenfestival statt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht, wie in den letzten Jahren, die Sprachenvielfalt an der Schule, sondern eine ganz besondere Sprache, die vielen von uns nah und gleichzeitig aber auch fremd ist: Ladinisch.