Theaterwerkstatt

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„Quomodo fabula, sic vita non quam diu, sed quam bene acta sit, refert.“ (Seneca)

 

Seit über zwanzig Jahren spielen und leben wir im Cusanus-Gymnasium nach diesem Leitspruch Theater. Mit unserer Theatergruppe wollen wir das kulturelle Angebot an unserer Schule erweitern, indem wir interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, Bühnenerfahrung zu sammeln, sich sprachlich und sprechtechnisch, mimisch und körpersprachlich weiterzuentwickeln.

Einmal im Jahr bringen wir ein abendfüllendes Stück auf die Bühne und zeigen der Schulgemeinschaft und allen Theaterfreunden von außen unser Können auf den Brettern, die für uns die Welt bedeuten.

Theaterpädagogik: Schulen zeigen, was möglich ist…

Das Theaterspiel bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für interdisziplinäres, ganzheitliches und soziales Lernen. Einige Bildungssysteme, z.B. in Deutschland oder Skandinavien, führen daher das „Darstellende Spiel“ als reguläres Schulfach.

Auf einen curricular verankerten Theaterunterricht können wir in Südtirol noch nicht zurückgreifen, dennoch wird im theaterpädagogischen Bereich an vielen Schulen in Form von diversen Projekten bereits auf hohem Niveau gearbeitet.

Exemplarisch wurden zu diesem Thema im Sommer 2019 drei engagierte Lehrpersonen interviewt, um sichtbar zu machen, was – in aller Unterschiedlichkeit – an Südtirols Schulen derzeit möglich ist.

Eine der genannten Lehrpersonen ist Georg Aichner, der bereits seit vielen Jahren die Theatergruppe an unserer Schule erfolgreich betreut und leitet. Das vollständige Interview finden Sie hier zum Download im PDF-Format.

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Theateraufführungen der vergangenen Jahre

2023: „Der Verschwender“ von Ferdinand Raimund
2022: „Leonce und Lena“ von Georg Büchner
2019: „Die Räuber“ von Friedrich Schiller
2018: „Die Weibervolksversammlung“ von Aristophanes
2017: „Der Bauer als Millionär“ von Ferdinand Raimund
2016: „Scherz, Satire und tiefere Bedeutung“ von Christian D. Grabbe
2015: „My fair Lady“ von Bernhard Shaw
2014: „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch
2013: „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller
2012: „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertold Brecht
2011: „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller
2010: „Der junge Törleß“ von Robert Musil
2009: „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertold Brecht
2008: „Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“ von Max Frisch
2007: „Die zwölf Geschworenen“ von Reginald Rose und Horst Budjuhn
2006: „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrematt
2005: „Vergiss mich“ von Stefan Mair
2004: „Die Weibervolksversammlung“ von Aristophanes
2003: „Der Fall des Schülers Vehgesack“ von Georg Kaiser
2002: „Andorra“ von Max Frisch
2001: „Das Spiel vom Kugelspieler“ nach Vorlage von Josef Feichtinger